DSC1136 schnitt 1 - Über Yoga

 

Yoga ist ein Lebensweg.

 

Yoga ist eine Methode aus Bewegung, Atmung, Fokus, Expansion, Kontraktion, Entfaltung und Interaktion mit der immer schon im Wandel begriffenen Welt – in uns und im Außen. Es ist immer eine Sache der Balance und der Bewegung, sowohl in der Yogapraxis als auch in unserem alltäglichen Leben.

Einige der Hauptpunkte unseres Lebens sind Balance, persönliches Wachstum und Entwicklung, Realisierung und Erfahrung von Freiheit, Bewusstsein, Liebe und Mitgefühl. All diese Dinge können wir im Yoga finden und mit dessen Methoden trainieren: Kontemplation und ethisches Handeln gegenüber uns Selbst und anderen, Asanas, Atmung, Achtsamkeitstraining und Meditation.

DSC1078 - Über Yoga

 

Balance ist ein Tanz zwischen Disziplin und Offenheit und Freude in der Praxis und auch im alltäglichen Leben: Wenn wir zu viel erzwingen wollen, werden wir hart, stur und engstirnig, wenn wir nur „mit dem Flow“ gehen, verhindern wir Konfrontationen und dadurch auch unsere Entwicklung. Wenn wir uns in uns selbst verankert und gleichzeitig mit der Welt verbunden fühlen, ohne von äußeren Umständen verunsichert und aus der Bahn geworfen zu werden, werden wir nicht von außen determiniert. Wir sind wachsam, achtsam, sensible und verbunden, ohne jedoch in unsere eigenen oder kollektive Dramen verloren zu gehen.

backbend cut - Über Yoga

Durch Yoga wird persönliches Wachstum und Weiterentwicklung initiiert. Deine Wahrnehmungsfähigkeit und Achtsamkeit wird gesteigert, dein gesundheitlicher Zustand wird sich verbessern. Man beginnt, Dinge klarer zu sehen und dadurch vielleicht auch mehr Acht auf physische, emotionale und mentale Gesundheit zu geben, vielleicht die Ernährung umzustellen. Man beginnt Gefühle klarer wahrzunehmen, was um uns herum passiert und entwickelt eine Idee davon, wie wir unser Potential in diesem Leben umsetzen und ausdrücken können. Gesteigerte Achtsamkeit und Bewusstsein helfen uns auch, besser mit unseren Gefühlen umgehen und sie auch kommunizieren zu können, sei es Angst, Ärger, Freude, Scham, Gier oder Trauer. Yoga oder Meditation zu üben bedeutet nicht, frei von allen „negativen“ Gefühlen zu sein – aber über die Klarheit und Achtsamkeit zu verfügen, mit allen Gefühlen und Umständen umgehen zu können und die Kraft zu haben, die Herausforderung in einen Lernprozess und eine Weiterentwicklung umwandeln zu können.

For many practicioners, a keen truth and meaning spontaneously arises as insight into the vast interconnected nature of all things. Knowing this, compassion, beauty and love expresses itself in the yoga practice and also in your every day life. – The Art of Vinyasa by Richard Freeman & Mary Taylor

Dem entsprechend beginnt jede meiner Yoga Einheiten mit einem Bodyscan, um mit vollem Bewusstsein im Körper anzukommen, die eigene Körperachse zu finden und den Atem zu beobachten. Anschließend daran üben wir Sonnengrüße und Positionen im Stehen, Sitzen und Liegen in einem tiefen Atemrhythmus, die Asanapraxis wird damit zu einer Meditation in Bewegung. Jede Klasse schließt mit einer Endentspannung (Shavansa) und einer kurzen Meditaion um die Praxis zu integrieren und die Stille des Körpers, der Emotionen und Gedanken zu beobachten. In fortgeschrittenen Klassen wird auch Pranayama unterrichtet.

 

dhanurasana cut - Über YogaEffekte von Yoga und Atmung, die sofort spürbar sind:

  1. · Mentales und physisches Gleichgewicht: Mentale Entspannung, Lösung von Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, Schmerzen im unteren Rücken, Kopfschmerzen, Stresssymptome.
  2. Emotionale oder mentale Verspannungen können durch das Setzen einer Intention vor dem Yoga gelöst werden.Regeneration und Körperwahrnehmung: Menschen, die ihren Körper beanspruchen, br
  3. auchen regelmäßige achtsame Regenerationsphasen.Kraft und Körperwahrnehmung: Menschen, die Arbeitsbedingt viel sitzen, fühlen sich mit einer Praxis aus Kräftigung, Dehnung und Bewusster Atmung wohler und wacher im Alltag und im Job.Bodyworker: Sie sind selbst im Bereich Körperarbeit, Coaching oder Beratung tätig, es gehört zu ihrem Beruf andere Menschen und deren
  4. Körper zu spüren? Gerade dann ist sehr wichtig auch selbst immer wieder den eigenen Körper wahrzunehmen, Gedanken zu beobachten, zu sich und zur Ruhe zu kommen. Yoga eignet sich hier sehr gut als eine Art aktive „Selbstsupervision“.

 

 

 

Damit ist jede Übung ein kleiner Schritt in Richtung mehr Flexibilität, Achtsamkeit, Körperwahrnehmung und Freiheit auf allen Ebenen.